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Probleme mit meiner Burrageara Nelly Isler

4 verfasser

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Gast

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Gast

Hallo Zusammen. Freue mich sehr über die Aufnahme hier und hoffe, mein Wissen dank eurer Hilfe stetig zu vertiefen iS Orchideenhaltung.

Letzten November 2019 habe ich an einer Orchiausstellung eine wunderschöne Burrageara Nelly Isler gekauft, damals mit 3 Bulben, vielen Blättern und schönen, dunkelviolletten Blüten. Denke als Erstes hatte die Pflanze Mühe, den Heimtransport aufgrund kühler Aussentemperaturen trotz Papierverpackung zu verkraften.

Zuhause gingen die restlichen Blüten noch auf, jedoch verwelkten sie relativ schnell und fielen ab.. neue Blätter kamen im ziehharmonika Stil, sodass ich annahm, zu wenig Feuchtigkeit und (leider Abends) die Pflanze täglich besprüht habe. Fand jedoch, dass es ihr besser ging, bis ich diesen Juni nach 2 Wochen Ferien nachhause kam und mit Schreck feststellen musste, dass meine Lieblingsorchie wohl völlig vergessen wurde. Viele gelbe Blätter und ausgetrocknete stellen. Von den 3 Bulben steht jetzt nur noch eine, die anderen musste ich entfernen, da abgestorben.

Sorge machen mir die teilweisen schwarzen Pünktchen an den Blätteruntersichten sowie mögliche Fressbahnen (?) auf den Blättern, siehe Bilder anbei. Schädling? Pilz wegen meiner Sprühwut?
Habe jedenfalls aufgehört zu sprühen, schlimme Blätter abgeschnitten und achte sehr auf nicht zu viel und nicht zu wenig feucht.

Hoffnung gibt mir, dass sich anscheinend ein kleiner Babystengel entwickelt und frische, ganz feine Wurzeln wachsen.

Was meint ihr, soll ich die Pflanze in frisches Substrat und einen durchsichtigen Topf umtopfen oder besser zuwarten wie sie sich im jetzigen "Schuh" entwickelt?
Oder ist es bereits zu spät und ich habs vergeigt?

Benutze keine Übertöpfe und giesse idR 1x pro Woche mit abgestandenem Leitungswasser (nach weniger als 1h Wasser aus Unterschale entfernen), Düngen eher zurückhaltend.

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Christian N

Christian N
Moderator

Burrageara Nelly Isler hat keine violetten, sondern leuchtend rote, neuerdings auch ziegelrote Blüten. Es könnte das Etikett vertauscht sein, dann ist Deine Pflanze vermutlich eine Miltoniopsis- Hybride.
Das macht hinsichtlich der Kultur nichts, die ist bei beiden nach meinen Erfahrungen gleich.
Wenn von der Pflanze von 3 Bulben nur noch eine übrig ist, gibt es im Topf jede Menge abgestorbener Wurzeln, da auch ein Neutrieb und neue Wurzeln erscheinen, ist jetzt die beste Zeit zum Umtopfen.
Dabei alle abgestorbenen Wurzeln entfernen und mit neuer Rinde, die nicht zu grob ist, in einen transparenten Kunststofftopf setzen.
Ohne die alten Wurzeln hat die Pflanze jedoch keinen Halt, deshalb 2 Stäbe seitlich setzen und mit Draht stabilisieren.
Der Standort muß jetzt möglichst hell ohne direkte Sonne sein. Die Pflanze macht in ihrem Vegetationszyklus keine ausgeprägte Ruhezeit, sie wächst in der dunklen Jahreszeit nur langsamer.
Sie darf jetzt aber nicht kühl stehen, dann ist der Neutrieb gefährdet. Auch sollte der Neutrieb nicht mit Wasser in Berührung kommen.
So lange noch keine neuen Wurzeln im Substrat wachsen, muß die Pflanze täglich mind. einmal eingenebelt ( nicht gesprüht) werden. Ist die Luft sehr trocken, muß die Umgebungsfeuchte mit geeigneten Mitteln angehoben werden.
Wichtig ist, daß die Wasserzufuhr morgens erfolgt, damit die Pflanze auf jeden Fall abgetrocknet in die Nacht geht.
Eine nächtliche Temperaturabsenkung ist notwendig für eine erfolgreiche Kultur.

Soweit meine Tips, die für den Anfang reichen sollten.

Gruß
Christian

Mara Gefällt dieser Beitrag

Gast

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Gast

Lieber Christian

Vielen herzlichen dank für deine Rückmeldung, werde die Pflanze morgen umpflanzen und versuchen, deine Tipps umzusetzen.

Denkst du (von den Bildern her) demfall nicht, dass zusätzlich zur schlechten Pflege meinerseits, noch Schädlinge am Werk sind?

Lg

I love you ja1

Christian N

Christian N
Moderator

Anhand von Fotos einen Schädlingsbefall eindeutig zu identifizieren ist recht schwer, weil eine Schwächung der Pflanze meist einen Befall mehrerer Schädlinge/Krankheiten nach sich zieht.
An den älteren Teilen kannst Du die Schäden sowieso nicht mehr rückgängig machen.
Aber ich pinsele meine befallenen oder verdächtig aussehende Pflanzenteile immer mit 70%igem Isopropanol (Rubberalkohol) aus der Apotheke ab. Das wiederhole ich nach einigen Tagen mehrmals, um aus evtl. Eier schlüpfenden Nachwuchs zu erwischen.
Das wirkt gegen alle Insekten einschließlich Milben.

Ansonsten empfehle ich Dir die Beiträge, die in diesem Forum bereits zu Krankheiten und Schädlingen geschrieben wurden.


Gruß
Christian

Mara Gefällt dieser Beitrag

Gast

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Gast

Hallo Tecaya,
Christian hat es schon sehr gut erklärt. Hier noch ein paar weitere Tips.
Ziehharmonika-Wuchs ist eine Unterversorgung.
Aber nicht wegen zu wenig Wasser oder Dünger, sondern meistend wegen Wurzelschäden. Also zu viel Wasser bzw Dünger im inneren des Topfes. Neue gekaufte Hybriden werden meistens maschinell mit dem Anzuchtpresskern aus Spagnummoos, Kokosfasern, Weichholz oder ähnlichem, in Rindensubstrat gepackt. Sowohl das normale Gießen aber auf jeden Fall das sehr verbreitet empfohlene Tauchen, aber auch Sprühen (man unterschätzt wieviel Wasser dabei in den Topf sickert) bewirken dann unweigerlich eine Anfangs unbemerkte Schädigung. Am sichersten ist es Standardhybriden gleich nach dem Kauf aus dem Topf zu nehmen und den Wurzelballen aufzuschneiden und den Presskern zu entfernen zb unter fliessendem Wasser. Auch für Blütentriebe ist das kein Problem. Spätestens wenn das Wachstum nicht mehr schön ist, sollte man alles Substrat entfernen und faules, vertrocknetes entfernen. Aber Vorsicht auf versteckte Triebe. Unter fließendem Wasser alles abspülen.
Wenn keine gesunden Wurzeln mehr vorhanden sind gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu später.
Ich würde sie mal aus dem Topf nehmen und sauber machen und dann eine Nahaufnahme vom Wurzelballen hier rein stellen.
Zur Identifikation hab ich hier mal 3 Bilder. Schreib welches am ehesten zu deiner passt.

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Schöne Grüße
Christian

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Danke euch beiden! Hab die Pflanze umgetopft und musste dabei einen braunen Erdklumpen entfernen, welcher in der mitte sehr schwer zu lösen war.

Dd[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Versuchte alles so vorsichtig wie möglich zu lösen. Habe nicht viele Wurzeln abgeschnitten, weil diese eigentlich noch recht gut aussahen.

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Jetzt im neuen topf, nun heisst es wohl geduld haben...

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Denke meine ist am ehesten die in der Mitte von den Blütenbildern her

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Ja Colmanara könnte passen. Ich hab mir auf Grund der leicht runzeligen Pseudobulben gleich gedacht dass es in die Richtung geht. Colmanara gibt es einige verschiedene. Und die sind recht regenerationsfähig bei Wurzelschäden.
Die im mittleren Bild ist Colmanara Alkmaar.
Ähnlich sind:
Colmanara Wildcat 'Bobcat', Colmanara Wildcat 'Black Cat', Colmanara Wildcat 'Blood Ruby', Colmanara Wildcat 'Cathy'
Etwas anders Colmanara Massai Red, Violett, Pink, Splash
In diesem Bereich wurde sehr viel gekreuzt. Leider sind Bilder manchmal falsch oder Farben nicht richtig dargestellt.
Ja der Kern in der Mitte ist der besagte Presskern. Dieser ist meistens Schuld am schleichenden Schaden. Wichtig ist dass du den vollständig entfernst. Alles raus waschen. Die braunen Wurzeln kannst du eigentlich alle wegschneiden oder auch so lassen. Es macht auch nichts wenn du ein paar gesunde Wurzeln wegschneidest. Sie wird neue bilden. Und die kommen recht schön fest unten heraus bei den neu wachsenden Pseudobulben. Manche Orchideen bilden auch an älteren Pseudobulben Wurzel. Gesunde Wurzeln sind bei diesen Arten fest und nicht trocken braun.
Da deine Orchidee, soweit ich das am Bild erkennen kann, keine oder kaum lebende Wurzeln hat, ist es nicht einfach für sie Düngewasser aus grobem Substrat aufzunehmen. Wenn du sie in dem Topf lässt, brauchst du also nicht alles nass halten. Es reicht den oberen Bereich anzufeuchten. Hier gilt "weniger ist mehr". Weiters kannst du über die Blätter düngen. Aber Achtung dass kein Düngewasser in Blattachseln stehen bleibt. Am besten im Liegen die Blätter einsprühen. Ich mache solche Rettungsaktionen auch mit Spagnummoos oder auch ganz ohne Substrat. Letzteres hat den Vorteil dass man Schäden beobachten kann und neue Wurzeln erkennt. Wenn die neuen Wurzeln ein paar Zentimeter lang sind, topfe ich sie ein.

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Das ist ein Beispiel einer völlig Wurzelgeschädigten Orchidee ohne Name. Ich habe die übernommen und nur mal grob gereinigt. Sie war im Sommer im Freien in ein paar Zentimeter Spagnummoos.
Jetzt tauche ich den verbliebenen Rest. Und man sieht schon sehr schöne neue Pseudobulben. Diese werden demnächst neue Wurzeln bilden. Die alten matschigen lösen sich mit der Zeit von alleine bzw ich schnipple sie noch weg.
Morgen stelle ich hier ein Bild einer Orchidee mit neuen Wurzeln rein.
Übrigens in Mitteleuropa im Oktober kannst du diese Hybride im Zimmer auch vollsonnig halten.

Gutes Gelingen
Christian

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Aus gegebenem Anlass. Meine neu erhaltene traumhafte Phalaenopsis stuartiana hatte heute beim zweiten Mal wässern einen leicht modrigen Geruch. Mittlerweile weiß ich dass da etwas nicht stimmt und Gefahr für Schädigung gegeben ist. Ganz egal ob mit oder ohne Blüten oder Knospen oder neuen Triebspitzen, nehme ich Orchideen in so einem Fall sofort aus dem Topf, auch wenn das Substrat äußerlich gut aussieht. Sie war in einem schönen durchsichtigem Topf und es waren lauter gesunde Wurzeln in reiner Rinde zu sehen. Aber ich weiß dass der Schein trügt.

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Und siehe da. Hier war er wieder. Der berühmt berüchtigte Killer Namens Presskern. Ich habe den Kern dann abgelöst. Und es ist Wasser raus geronnen wie aus einem Schwamm. Dann hab ich alles fein säuberlich unter fliessenden lauwarmen Leitungswasser abgewaschen. Feste Holzstückchen, die fest an gesunden Wurzeln haften, lasse ich dran.

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Und so sieht sie jetzt aus. Grün markiert die gesunden Wurzeln in grober Rinde und außerhalb des Topfes. Gelb markierte die gesunden Wurzel, die im Inneren des Topfes ohne Licht waren. Rot markiert die Wurzeln mit beginnender Schädigung (braune Stellen). Bei jungen Phalaenopsis ist das Problem, dass die meisten Wurzeln unten durch den Presskern raus wachsen. Also sind praktisch alle Wurzeln schon leicht geschädigt, obwohl sie noch wachsen und grüne Spitzen haben. Ohne diese sofortige Rettungsmaßnahme hätte sie den nächsten Frühling vermutlich nicht erlebt.

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Dann lasse ich sie mal völlig austrocknen für mindestens einen Tag. Anaerobe Bakterien können sich nicht an der Luft vermehren. Also werden Bakterien in den bereits geschädigten Wurzeln absterben. Und geschädigte Wurzeln vertrocknen auch und ich kann sie dann weg schneiden. Manchmal schneide ich auch gleich geschädigte Wurzeln komplett weg. Eine gesunde Pflanze wird neue Wurzeln bilden, solange keine Bakterien weit in das Innere vorgedrungen sind. Man kann auch mit Zimt oder Chemikalien der Pflanze helfen. Aber aus meiner Erfahrung wird sich die Pflanze selbst heilen solange sie es selbst schafft. Und bei zu großen Schäden hilft manchmal sowieso nichts mehr.

Gutes Gelingen und viele Blütenwünsche
Christian



Zuletzt von Blonder am 05.10.20 15:19 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Das hast du schön detailiert Blonder.

Da fehlt dir nur noch ein komplett zersetzter holzkern in der Mitte, den ich auch schon hatte. Von manchen Läden kann man das mehr erwarten als bei anderen.
ärgerlicherweise sind die Nelly Isler mehr von Blumenläden verkauft und da kann man das jedes mal erwarten. Retten kann man die Pflanze ja schon aber das dauert mehrere Jahre. Schon ärgerlich eine Orchidee in so einem Zustand zu kriegen auch wenn sie rettbar ist ist, wissen die meisten hier das es sich einfach nicht lohnt. Natürlich macht man es einmal, danach weiss man besser und besorgt sich eine gute Orchidee - in theorie jedenfalls Cool

Gast

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Gast

Ja Igor,
Da kann ich mit dir mitfühlen. Oft schmerzt es was man dann zu Hause hat in Langzeitpflege. Und ich habe vieles. Aber wegwerfen kommt nicht in Frage. Ich kämpfe um jedes Leben, auch wenn es ein Standardhybride aus dem Laden ist. Und das kann manchmal lange dauern bis wieder eine schön blühende draus wird. Ich bin oft überrascht was ich mittlerweile schaffe zu retten. Ja so Faserholzkerne sind oft im Topf. Die sind ganz blöd, weil man da die Wurzeln kaum raus bekommt. Da hilft oft nur alle Wurzeln abreißen. Aber auch das ist nicht so schlimm, wenn man das früh macht und nicht zu viele Bakterien in das Innere der Orchidee vorgedrungen sind. Ganz unangenehm sind alte vergammelte Spagnummooskerne. Die sind der Killer Nummer 1. Die bekommt man auch nur mit Brausestrahl oder Tauchbad sehr mühsam runter.
Aber das macht alles nichts, wenn man weiß wie.
Und glaub mir wegwerfen ist manchmal keine Option wenn man zum Beispiel ein sehr seltenes großes Exemplar einer Naturform hat und sie nicht bestellbar ist in Europa (bis jetzt zumindest ;-) aber zu dieser Pflanze komme ich später mal hier. Da wird jetzt auch noch nichts darüber verraten :-) Ich verrate nur dass eine scharfe Gartenschere hart ran musste bis keine Wurzel mehr dran war. Und ich bin total begeistert wie sie sich mausert.
Schöne Grüße
Christian

Franz

Franz
Fachmoderator Cattleya & Laelia

Ich vermute eure Faserholzkerne, damit meint ihr Segmente von Kokosnussmäntel, die in Fernost gerne zur Anzucht von Jungpflanzen verwendet werden.


_________________
Gruß Franz
.....................................................................................................................
Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. (Konrad Adenauer)

Menschen finden Ehrlichkeit so lange gut, bis Du etwas sagst was ihnen nicht passt.

Gast

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Gast

Danke für eure antworten Smile

Trotz der gefahr, dass die colmanara evtl nicht mehr zu retten ist, möchte ich es versuchen, auch wenn dies viel geduld erfordert. Für mich auf jeden fall gut, da ich sicherlich viel dabei lerne.

Ich nahm die pflanze wieder aus dem substrat und habe nun unter laufendem wasser auch den spagnummoos-rest entfernt und lasse sie jetzt abtrocknen. Werde im liegen die blätter einnebeln und abwarten, bis (hoffentlich) neue wurzeln wachsen.

Hab mir einen luftbefeuchter bestellt und eine sprühflasche, bei welcher angeblich ganz feiner nebel rauskommen soll, bin gespannt.

Bei positivem erfolg werde ich mich auf jeden fall wieder mit einem update bei euch melden!

Vielen I love you lichen Dank



Gast

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Gast

Ja die wird bald Blütentriebe schieben ;-)
Colmanara sind wirklich recht tollerant bzgl Wurzelschäden. Burrageara Nelly Isler ist da etwas empfindlicher. Leider werden die vor dem Verkauf schon zu nass gehalten. Manchmal öffnen die Knospen garnicht mehr alle. Solche haben dann wenig Chancen zu überleben. Da hat Igor Recht. Noch empfindlicher sind Miltoniopsis. Wenn da mal der komische Geruch dran ist, gibt es fast keine Überlebenschance mehr. Viele dieser Standardhybriden werden in viel zu feinem stark wasserbindendem Substrat gehalten und immer Samstags komplett nass gemacht. Im Sommer funktioniert das eventuell. Aber in der dunklen Jahreszeit beginnt die Schädigung dadurch.

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Ja aber spääätestens in 2 Wochen will ich Blütentriebe sehen Laughing Laughing

Spass beiseite ich bin bereits froh wenn sich Wurzeln und allenfalls später wieder Blätter/Triebe bilden Wink

Biene

Biene
Orchideenfreund

Hallo

Ich habe letztes Jahr eine kräftige Rückbulbe einer Colmanara massai red ohne Wurzeln und Blätter in einen Topf gesetzt und mit gepflegt. Es hat sich ein NT gebildet und bereits ein kräftiger BT.
Orchideen sind wahre Überlebenskünstler. Was sie nicht überleben ist Fäulnis.

Ich wünsch dir jedenfalls viel Erfolg.

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Gast

Ja du wirst spätenstens in zwei Wochen Blütentriebe bei dir sehen. Aber noch nicht bei deinem Pflegling. Sondern bei neu gekauften oder bestellten ;-)
Jeder Tag ohne Blüten ist kein Tag ;-)
Wenn du mal in die Welt der Colmanara, Burrageara usw eingedrungen bist, gibt es kein entrinnen mehr ;-)

Gast

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Gast

Gratulation Biene. Es ist einfach ganz was anderes wenn man so etwas selber schafft, als immer neu zu kaufen. Ja viel Orchideen halten mehr aus als man denkt und regenerieren sich. Andere wiederrum verzeihen keinen Fehler. Im Jänner hab ich in der reduzierte Pflanzen Ecke diese Colmanara blühend erwischt. Sie war schon leicht geschädigt. Ich habe dann noch weiter am Schaden gebastelt mit zu viel Wasser bei schlechtem Substrat.

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Im Sommer war sie im Freien in etwas Spagnummoos. Sie hat eine schöne neuen Pseudobulbe entwickelt mit neuen Wurzeln und ist jetzt schon blühstark. Sogar aus alten Wurzeln haben sich zwei Seitenwurzeln gebildet.
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Schöne Grüße
Christian

Biene

Biene
Orchideenfreund

Hallo Tecaya

Ich hab heute mal ein Bild meiner Colmanara Rückbulbe mit NT und BT gemacht um dir zu zeigen, wie vital Orchideen sein können.

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url=https://servimg.com/view/19199169/1417][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][/url]

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Ein sehr schöner Erfolf Biene. Gratulation.
Ich hoffe es gibt Blütenbilder.
Danke und schöne Grüße
Christian

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Gast

Ja Franz diese Kokosfaserkerne sind sehr oft drin.
Danke für die Erklärung wie sie hergestellt werden.
Diese sind übrigens sehr strukturstabil. Wenn man den entdeckt kann man froh sein. Da ist die Schädigung meistens noch an geringsten. Aber das runter bekommen ist am schwierigsten und geht meistens nicht ohne Wurzeln abzureissen.
Der oben gezeigte ist um vieles schlimmer. Der saugt extrem viel Wasser auf. Ich weiß nicht ob das Kokosmaterial ist.
Ganz schlimm ist aber ein alter Spagnummooskern.
Hier als Beispiel meine neue Phalaenopsis amboinensis mit Baby:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Einmal zu viel Gießen würde sie schon schädigen.

Franz

Franz
Fachmoderator Cattleya & Laelia

Hallo Blonder,

die von dir als schlimme Substratbestandteile (weil wasserhaltend) zeigen nur, dass Du bei der Pflege die Wasserzufuhr zu grob bemessen wirst.

Das Übel vieler sterbenden Orchideen ist zu 99% zu viel Wasser. Es sind selten Orchideen an Wassermangel eingegangen. Daher versuch mal in dich zu gehen. Insbesonders Sphagnum ist ein sehr gutes Substrat und wirkt sehr antiseptisch. So lange Du die Wassergaben nicht in einem gewissen Maß einschränkst, wirst Du auf Dauer Orchideen in den Himmel befördern.


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Gruß Franz
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Ja Franz,
Spagnummoos ist was sehr gutes. Das verwende ich gerne. Manche Pflanzen schafft man gut mit Spagnummoos zu bewurzeln. Aber ich als vielgießer in der Vergangenheit habe auch damit schon mal einige Ausfälle produziert. Aber jetzt hab ich alles ganz gut im Griff.
Aber der Spagnummoospresskern ist trotzdem ein Risiko, weil das vergammelte Spagnummoos irgendwann unweigerlich zu nass wird. Erfahrene, wie du, können damit natürlich umgehen. Meine Beschreibungen hier in diesem Thread sind speziell für Einsteiger aufbereitet.
Schöne Grüße
Christian

Biene

Biene
Orchideenfreund

Hallo Christian

Hier die Blütenbilder

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